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  • »Lilli« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 6. Juni 2014, 09:40

Fragen über Fragen

Hallo, ich freue mich dieses Forum gefunden zu haben und erhoffe mir hier einen interessanten Austausch.

Ich möchte mir ein Aquascape als Raumteiler einrichten. Vorgestellt hatte ich mir eigentlich ein 1,20 x 0,30 x 0,40 Becken, aber ich denke, ich komme mit einem 1,00 x 0,40 x 0,40 günstiger hin, da dies kein Sondermaß ist. Da ich momentan auf einem Energiespartrip bin, versuche ich das ganze Haus so Stromsparend wie möglich einzurichten (nur bei Neukäufen) und möchte auch mein Becken so einrichten. Allerdings nur, wenn es sich amortisiert, sonst macht es in meinen Augen keinen Sinn. Mein Mann konnte ich auch nur davon überzeigen, weil ich eine sehr tolle Beratung hatte, bin aber nun verwirrter als zuvor. Zwei Händler - unterschiedliche Aussagen.

Zuerst war ich im Obi, weil dort ein erfahrener Mitarbeiter ist, der früher ein eigenes Geschäft hatte.
Dann fuhr ich in ein Aquaristikgeschäft größeren Ausmaßes, wo eine Familie das Geschäft seit Jahrzehnten leidenschaftlich betreibt.
Beide Berater waren regelrecht begeistert bei der Beratung - und sehr sehr freundlich.

Dummerweise unterschieden sich ihre Aussagen teilweise.

Während Berater 1 meinte, dass ein wöchentlicher Rückschnitt und Wasserpflege nötig seien, meinte Beraterin 2 dass sei gerade umgekehrt, weil man mit der geschickten Einrichtung die Pflege minimieren könne (Biofilter, Garnelen, ein Krebs? für den Bodengrund und natürlich die richtigen Fische für unsere Wasserhärte und die Pflanzen). Füttern würde man nur noch Granulat und einmal die Woche, sodass die Tierchen sich ihre Nährstoffe aus dem Becken holen. Ähnlich wie bei meinem fast selbstlaufenden Teich.

Einmal in der Woche hatte ich mein 200 Liter Aquarium nicht "bearbeitet", das reichte 1-2x im Monat. Und mehr sollte es auch nicht werden, weswegen mich die Beratung des Auqaristikgeschäftes schon begeisterte.

Sie bieten auch Schulungen an, haben 1000 Becken mit 400 Fischarten und halten manchmal auch Fische für die Uni, sodass ich ihr eigentlich voll vertraue, aber hier lese ich im Forum von mehr Arbeit als bei einem Aquarium, was mich schon verwirrt.
Deswegen denke ich mir: Entweder fällt ihr die Arbeit der Aquascape Becken bei der Menge an Becken garnicht mehr auf, oder sie hat soviel Erfahrung dass sie tatsächlich alles so ideal aufeinander abstimmen kann, dass es weniger Arbeit macht.

Jetzt bin ich etwas verwirrt ?( Liegt es einfach tatsächlich am Einrichten und der großen Erfahrung und ich kann mich voll auf sie verlassen oder sollte ich mich doch auf mehr Arbeit einstellen, als ich beim Aquariumbetrieb hatte, was meinen Mann dann wohl nicht gerade begeistern würde? :hmm:
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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Freitag, 6. Juni 2014, 10:13

Hallo Lilli,
meine Freundin beschwert sich immer....
das ist viel zu viel Arbeit....
du Hängst nur davor...
Länger wie drei Tage willste auch nicht von zu Hause weg...
und und und.....

Aber es ist nun mal mein Hobby


(Definition Hobby: Mit dem maximal möglichen Aufwand den geringst möglichen Nutzen erzielen)
Gruß Andy!

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Freitag, 6. Juni 2014, 10:25

Hallo "Lilli",

ohne dich noch mehr verwirren zu wollen, aber beide Berater haben mit ihren Ansichten weitgehend Recht. Das von dir aufgeworfene Thema ist sehr komplex, so dass man es nicht mit einigen Sätzen erläutern kann. Die grundsätzliche Frage, die du dir zunächst selbst beantworten solltest: Welche Art von Becken willst du betreiben und welche Pflanzen und Tiere willst du darin pflegen?

Du kannst dein Becken mit schnellwachsenden Pflanzen, starker Beleuchtung, CO2-Düngung, entsprechenden Düngesystemen .... betreiben. Hier musst du dann auch mit entsprechendem Pflegebedarf (z. B. tägliche Düngergabe) und regelmäßigem Rückschnitt der Pflanzen rechnen.

Andererseits kann man auch ein low tech / low light-Becken einrichten, was weniger Aufwand und im Verhältnis auch weniger Pflegebedarf bedeutet. Je nach Auswahl der Pflanzen kann das Thema Rückschnitt auch fast gänzlich in den Hintergrund treten. Wenn man z. B. ein wurzellastiges Scape einrichtet und vorrangig mit Aufsitzerpflanzen a´la Anubias und Javafarne bestückt, so sind nur selten Rückschnittmaßnahmen erforderlich. Insofern ist die Auskunft richtig, dass man über die richtige Auswahl von Pflanzen, Tieren, Filtersystem etc. den technischen Aufwand und Pflegeaufwand maßgeblich beeinflussen kann.

Ein anderer Punkt ist der regelmäßige Wasserwechsel. Hier kommt es meines Erachtens aber vorrangig auf die Art und die Anzahl der gepflegten Tiere an. Ich persönlich führe 1x wöchentlich einen Teilwasserwechsel in meinen Becken durch (gilt nicht für die Einlaufphase). In diesem Zusammenhang werden dann auch die meisten anderen Pflegemaßnahmen durchgeführt und sowohl die Pflanzen als auch die Tiere danken es mit einer guten Entwicklung.

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist die Aussage, dass die Tiere nur noch einmal in der Woche gefüttert werden (sollen?). Je nach Besatzdichte kann die Häufigkeit der Fütterung sicherlich variieren, aber mit 1x pro Woche bin ich noch in keinem meiner Becken hingekommen.

Gruß Mike

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Freitag, 6. Juni 2014, 10:26

Das kann man relativ einfach runterbrechen auf: schnell wachsende Pflanzen -> viel Aufwand, langsam wachsende Pflanzen -> eenig Aufwand.
Gruß,
Jonas

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Freitag, 6. Juni 2014, 19:06

Pflanzenmasse

Das kann man relativ einfach runterbrechen auf: schnell wachsende Pflanzen -> viel Aufwand, langsam wachsende Pflanzen -> eenig Aufwand.
Hallo Jonas,

ich denke, so einfach kann man das nicht pauschalisieren. Langsam wachsende Pflanzen "ziehen" nicht so viele Nährstoffe wenig wie schnell wachsende Pflanzen, weshalb es schneller zu einem Ungleichgewicht kommen kann, was widerum mit sehr viel Arbeit verbunden ist (Algen mechanisch entfernen, Wasserwechselintervalle etc.).
Viele Grüße,

Daniel

Aus Steinen, die mir in den Weg gelegt werden, baue ich mir ein Iwagumi.


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Freitag, 6. Juni 2014, 23:05

Hi,

Dazu kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen ein Raumteiler einrichten als Scape ist verdammt schwer. Händler auf das Thema Aquascaping anzusprechen ist schwer.Gerade Obi und co. Die sind meist die alte Schule gewohnt. Wenn es kein Aquascaping Laden ist bzw keine Mittarbeiter aus der Scene , lass es lieber. Die gehen immer von der klassischen Aquaristik aus. Und beim Aquascaping laufen ein paar Sachen nun mal anders.

Ich sag es so wie es ist ein Aquascape macht und soll schon mehr Arbeit als ein normal Becken machen. Man hat andere Standarts und das Becken soll/muss sauber sein. Es werden die Pfanzen rechtzeitig beschnitten. Die Steine und Holz werden gepflegt und Sand wird akribisch von Dreck befreit. Die arbeit am Becken ist für mich und auch viele andere ein großer Bestandteil beim Aquascaping.

Sicher kann man mit Farnen,Moos,Cryptos auch ein nicht so pflegeintensives Scape aufsetzen und betreiben aber das ist eher die ausnahme.

Auch auf die Gefahr hin das ich hier als Copy and Paste Dave beschimmpft werde. Um hier einfach mal die Grundlagen zuklären ->

Einsteiger Leitfaden

Aller Einstieg ist schwer

gruß
dave

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Samstag, 7. Juni 2014, 07:24

"copy and paste Dave"

sehr gut :D

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Samstag, 7. Juni 2014, 09:32

Aaah, das erklärt Manches.

Tatsächlich hatte ich an ein optisch reduziertes, klareres Becken gedacht.

Steine und Wurzeln sind mein Hauptfokus, da mein Waldarten am Haus schon vor wundervollen Pflanzen nur so platzt, wollte ich mal etwas ganz anderes. Ich liebe Moos und da mein Mann das Moos aus dem Garten immer wegen seinem geliebten Rasen "verjagt" möchte ich in diesem Becken gerne Moose zu den Steinen und den Wurzeln. Eventuell noch ein Gras dazu.

An Fischen möchte ich nur einen Schwarm Bärblinge oder Salmler, die stets zusammen schwimmen. In meinem Teich sind meine Molche und Bitterlinge immer nur zu weit oder alleine unterwegs, deswegen möchte ich hier auch den Kontrast. Dazu noch ein paar "Putzer."

Das Hobbies viel Arbeit machen ist mir klar, da ich aber schon sehr mit meinen anderen sozialen Hobbies beschäftigt bin, bekomme ich langsam die rote Karte. Deswegen die Frage nach dem Pflegeaufwand. Tägliches Arbeiten daran wäre mir definitiv zuviel, dann würde ich davon lieber ganz Abstand nehmen. Oder eben, das Becken auf den Pflegeaufwand anpassen, ich bin da sehr flexibel. Im Garten mache ich das genauso, ich lasse die Pflanzen ihren Standort wählen und habe nur heimische Fische im Teich. Zum Dank haben sich seit Jahren die Molche bei uns angesiedelt :-)


Falls Ihr meint, das wäre mit meinen Vorstellungen machbar, habe ich fürs Erste noch zwei Fragen:

-Wo liegt der Unterschied zwischen einem Aquarium vom Händler und einem Becken von Obi "Hagen Waterhome" (der Preis lag zwischen 110,- € und 49,- €) Kann man da auch im Baumarkt zugreifen oder sollte man das lassen? Mein altes Aquarium steht schon zu lange trocken im Keller, das will ich nicht wagen.

-Könnt Ihr Glasabdeckungen empfehlen?


Ganz lieben Dank für Eure Mühe, Lilli :D
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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Sonntag, 8. Juni 2014, 10:16

Hi lilli,

wie gesagt es gibt auch schöne Scapes die mit einfachen schönen Pflanzen zu zaubern sind. Gerade mit Moos kann man so eingesmachen.

Der Pflegeaufwand wird in der Woche 1-2 Stunden sein. Das heisst einmal in der Woche 30-50% Wasserwechseln,Scheiben putzen,Pflanzen schneiden. Tägliches Arbeiten sind evtl auch Düngen,Füttern, Kontrolle des Beckens / Technik.

Der Hauptunterschied zwischen einem Aquascapebecken und einem Becken von Obi "Hagen Waterhome" abgesehen vom Preis ist die Optik. Da kommt es am Ende auf das Geld und auf den Persönlichen Geschmack an. In dem Video wird auch ein Stanart 45l becken genommen. Man kann damit sicher beginnen aber optik macht es sicher nicht so viel her.

Hier mal mal ein super einfaches Aquascape mit Steinen, Wurzeln , Farnen, Anubien und Moos. Einfach aber sehr ansprechend.



gruß
dave

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Sonntag, 8. Juni 2014, 12:16

Hallo Lilli,
meine Freundin beschwert sich immer....
das ist viel zu viel Arbeit....
du Hängst nur davor...
Länger wie drei Tage willste auch nicht von zu Hause weg...
und und und.....
:thumbsup: Das kenn ich auch ganz gut :thumbsup:
Grüße Ricky 8)

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Sonntag, 8. Juni 2014, 12:49

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Aquarium vom Händler und einem Becken von Obi "Hagen Waterhome" (der Preis lag zwischen 110,- € und 49,- €) Kann man da auch im Baumarkt zugreifen oder sollte man das lassen? Mein altes Aquarium steht schon zu lange trocken im Keller, das will ich nicht wagen.

Hallo Lilli,

für den Raumteiler würde ich dir das Maß 100x40x40 empfehlen. Die größere Tiefe des Beckens bittet mehr Möglichkeiten bei der Einrichtung und bei der Gestaltung.

Ein reines Glasbecken in den Maßen 100x40x40 sollte bei ca. 60,- EUR liegen. Das besteht dann aus Floatglas (6mm) und ist schwarz stoßverklebt. Etwas billiger geht es dann mit Massenware a´la Waterhome. Sicherlich brauchbar, wenn es um die reine Haltung von Pflanzen und Tieren geht, aber optisch meist nicht so prickelnd. Ob im Baumarkt oder beim Händler erworben: wenn es sich um den gleichen Hersteller handelt, ist die Bezugsquelle eigentlich nur für den Endpreis relevant.

Warum das Becken beim Händler 110,- EUR kosten soll, ist nicht ganz nachvollziehbar. Es könnte natürlich eine andere Ausstattung (z. B. wulstverklebt; andere Glasstärke; Kanten poliert) zugrunde liegen. Um ein Weissglasbecken (Opti-White) dürfte es sich jedoch nicht handeln (und wenn doch, bitte Adresse des Händlers per PN an mich 8) ).

Gruß Mike

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Sonntag, 8. Juni 2014, 17:29

Vielen Dank an Alle, Ihr habt mir wirklich geholfen. Jetzt heißt es planen und gut überlegen wie es weitergeht.

Ich werde aber definitiv berichten :-) :thumbsup:
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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Samstag, 14. Juni 2014, 19:27

Hallo, ich bin es wieder :-)

Nachdem ich mit meinem Mann etwas über verschiedenen Aquascapes gebrütet haben, tendieren wir zu einem Juwel Rio 240 Becken. Der innenliegende Filter soll mit Maschen kaschiert werden, die bepflanzt werden sollen, da mein Mann einen offenen Unterbau bauen möchte.

Was mich jetzt beschäftigt ist die Frage des Lichts.

Im Rio sind T5 Lampen und ich habe hier bereits gelsesn, dass diese zu schwach sind. Außerdem habe ich einen Hang zu LED.


Jetzt meine Fragen: Gibt es die Möglichkeit die T5 rauszunehmen und LED reinzuschrauben (falls es so etwas überhaupt gibt.
Wenn ja, was kostet sowas?

Oder ist es sinnvoller, ein Becken mit verschiebbarer Glasabdeckung zu betreiben (im Winter hätte ich es wegen meiner Reizlunge gerne offen), über die ich dann eine LED Lampe hänge. Das Aquariumgeschäft hat mir eine aufclipsbare Metallleiste gezeigt, die so um die 250 ,- kosten soll und auch farblich verändert werden kann.

Alles garnicht so einfach :thinking: :whistling:

LG Lilli
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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14

Samstag, 14. Juni 2014, 21:45

Hallo Lilli,

von Daytime gibt es z. B. einen entsprechenden Adapter, so dass du die LED-Lichtleiste in der ursprünglichen T5-Fassung befestigen kannst. Alternativ die LED-Lichtleiste mit einer Aufsetz- oder Swing-Halterung (siehe Daytime) direkt auf dem Becken installieren. Wenn ihr ohnehin den Unterbau selbst anfertigen wollt, würde ich aber kein Aquarienset kaufen, sondern das Glasbecken in der gewünschten Größe und dazu genau die Technik, die ich mir wünsche. Sets sind meist ein Kompromiss; in deinem Fall dann die Beleuchtung.

Gruß Mike

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15

Samstag, 14. Juni 2014, 23:30

Das hab ich mir auch schon gedacht, die Dame aus dem Aqualaden hat mir das Zusammenstellen auch angeboten, parallel dazu aber auch das Set von Eheim Inspiria. Dabei gefallen mir aber die Maße nicht. Und da die Juwel Maße unseren Wünschen entsprochen hatten, dachte ich, das wäre die Alternative.

Ich sags mal so, ich bin eine genau Planerin, will alles genauesten im Griff/Blick behalten. Ich vergleiche gerne und viel. Da ich bei der Beratung, wenn ich nach den Kosten Kosten gefragt habe, stets gesagt bekam, "das kommt darauf an was sie wollen" und im Geschäft wohl alles aus Katalogen bestellt wird, habe ich ein wenig Angst hier die Übersicht zu verlieren/vielleicht einfach zu teuer einzukaufen. Im Prinzip weiß ich ja was ich will, wurde ja dazu beraten, aber die ca. Preisangaben machen mich etwas nervös.

Ich zahle auch gern ein paar Euro mehr als anderswo, wenn ich die nette und kompetente Beratung berücksichtige, aber natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze. Dreistellig müsste es jetzt nicht gerade sein.

Beim Becken sagte man mir ca. 90 € für ein ein Meter Becken (na gut, jetzt wollen wir ja 1,20)
Die Abdeckung wäre mir aus Glas am liebsten, zweigeteilt - da kenne ich keinen Preis.
Der Biofilter läge zwischen 80-100 € und ist wohl am Rand, ähnlich einer eingezogenen Wand, eingebaut
Für die Lampe müssen wir wohl um die 250 ,- rechnen.
Die CO2 Anlage nochmal 170.
Heizung unbekannt

Da wäre ich ohne Abdeckung und Filter schon bei 610,- - ohne Schrank und Innenleben. Wenn ich da ein Juwelset rechne, liege ich bei 270 ,-, ohne LED, aber mit Heizung und Abdeckung. Hier auch ohne LED und die CO2 Anlage müsste auch noch dazu. Dafür wäre aber schon die Heizung und Abdeckung dabei

Und ins Blaue und unerfahren zusammenstückeln wage ich mich nicht :lol:
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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Sonntag, 15. Juni 2014, 17:43

Hallo Lilli,

kann dich gut verstehen. Bin berufsbedingt auch jemand, der alles nachrechnet und lieber 3x vergleicht. Die entscheidende Frage ist letztlich, was man selbst will. Wenn du mit der zum Set gehörenden T5-Beleuchtung (hier: 2x 54 Watt = 0,45 W/l) auskommst und dir diese auch optisch zusagt, dann ist das Set natürlich preislich betrachtet die bessere Lösung. Wenn du jedoch ohnehin auf LED umstellen willst, dann würde ich kein Geld für eine Beleuchtung ausgeben (im Set), die ich ohnehin nicht brauche.

Ein Standard-Glasbecken in den von dir favorisierten Maßen (1,20x0,40x0,50m) liegt bei 100,00 bis 110,00 €. Der gewünschte Innenfilter (Juwel Bioflow 3.0) bei 80,00 €. Einen Heizstab wirst du eigentlich nicht brauchen, es sei denn, der Raum in dem das Becken stehen soll, ist ausgesprochen kalt. Den Unterbau/-schrank und die CO2-Anlage brauchst du in beiden Varianten, so dass sich hier kein preislicher Unterschied ergibt. Mit 170,00 € liegst du bei der CO2-Anlage im richtigen Rahmen.

Preislicher Knackpunkt ist und bleibt die Beleuchtung, insbesondere wenn du auf LED setzt. Allerdings ist der Stromverbrauch nicht zu vernachlässigen - und da sind LED deutlich im Vorteil - und der regelmäßige Wechsel der Leuchtstoffröhren summiert sich im Laufe der Zeit ebenfalls.

Gruß Mike

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »beekoi« (15. Juni 2014, 20:34)


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Sonntag, 15. Juni 2014, 17:50

Hey,

Bei der Planung solltest Du die Einrichtung nicht vernachlässigen. Je nachdem ob Du auf Soil oder herkömmlichen Bodengrund setzt wird das ebenfalls sehr kostenintensiv. Genau wie Hardscape teuer sein kann und Pflanzen in größeren Mengen. Grob überschlagen könnte Dein Budget - je nach Anspruch natürlich - in der Tat eng werden. Bei der Grundausstattung würde ich aber nicht sparen...
Gruß,
Jonas

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Sonntag, 15. Juni 2014, 18:33

Wenn ich Euch so höre, dann kaufe ich am besten Alles im Aqualaden, da die Ersparnis doch eher minimal wäre, wenn ich online bestelle. Und dann unterstütze ich lieber den Fachmann vor Ort.

Der Unterbau wird dagegen eher günstig. Ich plane entweder Yton Steine oder, falls mein Mann seine Pläne durchsetzt, ein Unterbau aus Holz (mein Mann ist Tischler und will am liebsten wirklich alles aus Holz)

Basaltsteine sammele ich auch schon fleißig, mein Garten hat rund um den Teich einiges zu bieten was mal der Dekoration diente, bevor die Pflanzen alles bewuchsen. Ich hätte zwar liebend gerne weiße Steine gehabt, aber unser Wasser ist viel zu hart und kann keine weitere Aufhärtung gebrauchen.

Mein Budget hab ich zwar noch nicht festgesetzt, aber ich habe schon gehofft, dass alles doch ein Stück unter einem vierstelligen Betrag bleibt. :fie:
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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Sonntag, 15. Juni 2014, 19:01

falls mein Mann seine Pläne durchsetzt, ein Unterbau aus Holz (mein Mann ist Tischler und will am liebsten wirklich alles aus Holz)

Und da musst du tatsächlich überlegen? :D

Ob Du beim lokalen Händler oder im Internet einkaufst dürfte in erster Linie von der Verfügbarkeit Deiner Wunschprodukte abhängen! Wenn Du alles im Laden um die Ecke bekommst und dazu noch kompetent beraten wirst (und keine utopischen Preise zahlen musst), spricht natürlich nichts dagegen. Das Thema Aquascaping ist bloß noch nicht so richtig in den Aquaristikgeschäften angekommen...
Gruß,
Jonas

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Montag, 16. Juni 2014, 11:43

Und da musst du tatsächlich überlegen? :D
Jaaaaaa, tatsächlich. :P Ich hätte gerne mal etwas Abwechslung :cursing: :rolleyes:

Aber ich kann Deine Frage verstehen, Jeder beneidet mich um meinen Tischler - dummerweise hat der Schuster ja bekanntlich die schlechtesten Leisten und ich würde in der Warteschlange gaaaaaanz hinten landen ;(
einen schönen Tag wünscht Euch Anja (Lilli) :rolleyes:

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