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  • »Carlos« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 19. März 2016, 15:29

Morgendliche "Explosion" - Magnetventil defekt?

Hallo zusammen,
hoffentlich hat jemand Erfahrung mit dieser "Erscheinung": wenn morgens die Zeitschaltuhr das Magnetventil der CO2-Anlage öffnet, erhöht sich der Zufluss des Gases nicht langsam und stetig sondern explosiv. Danach läuft es gleichmäßig und ruhig. Das habe ich jetzt seit einigen Wochen und erschrecke mich regelmäßig beim Frühstück.
Kann die Ursache ein defektes Magnetventil sein? Vielleicht mal Wasser abbekommen und korrodiert? Das Rückschlagventil habe ich vor etwa 5 Wochen samt Schlauch ausgetauscht - Routine ohne Schaden. Damit hängt die Erscheinung aber nicht zusammen.
Freue mich auf Anregungen. Falls es das Ventil sein sollte, gerne auch auf günstige Kauftipps.
Gruß - Carlos

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Sonntag, 20. März 2016, 08:23

Ob das Magnetventil defekt ist, kannst du einfach prüfen, indem du es ausbaust und mit deinem eigenem Luftdruck testest.

Was für einen Druck fährst du denn ?

  • »Carlos« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 20. März 2016, 16:57

Den Druck kann ich nicht feststellen - kein Manometer an der Flasche. Die austretenden Blasen reichten mir bisher eigentlich als Maß. Naja - und das mit dem Abmontieren ist natürlich ein Aufwand, den ich vermeiden wollte. Darum meine Frage. Und - ich müsste dann das Ventil erst über Nacht liegen lassen und schauen, ob es morgens dann verklebt ist, indem ich dann puste. Aber so würde ich es natürilch raus bekommen. Schon richtig...
Noch jemand, der die Erscheinung kennt? Demontage ist ziemlich aufwändig (scherer Zugang).

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Montag, 21. März 2016, 08:03

kein Manometer an der Flasche


Warum nicht?
Liebe Grüße Thorsten


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Montag, 21. März 2016, 08:59

Hallo,

Ein Foto deines Druckminderers wäre gut.

Dein co2 Flasche hat ein Druck von Ca 30 bis 60 bar, durch den Druckmindere regelst du den Druck auf Ca. 1 bar runter. Danach müsste noch eine Einstellschraube für die Feinabstimmung ( blasenzahl) vorhanden sein.

Ich vermute einfach das dein Druckminderers defekt oder falsch eingestellt ist.

Ich hab mal ein Foto von einem angehängt, den ich noch herum liegen habe, der allerdings nur eine feinjustierung hat.
»Toto« hat folgendes Bild angehängt:
  • image.jpeg
LG Torsten

  • »Carlos« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 21. März 2016, 14:39

@peetzi: Hallo Thorsten, bisher hat sich mir nicht erschlossen, was ich davon habe. Entscheidend ist doch nur, wieviele Blasen am Ende rauskommen, oder? Ein Manonemter verrät mir nur, ob der Vorrat der Flasche zur Neige geht, oder sehe ich das falsch? Löst ein Manometer mein Problem?

@Toto: Hallo Thorsten, ein Bild muss ich mal machen. Recht unzugängliche Ecke, aber ich versuche es. Es ist nur ein Druckminderer und ein Nadelventil dran.
LG Carlos

P.S. Und hier noch das gewünschte Bild. Der schwarze Punkt unten am Druckminderer ist die Abdeckkappe vom Nadelventil.
»Carlos« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2016-03-21 15.43.11.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carlos« (21. März 2016, 15:57)


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Montag, 21. März 2016, 16:43

Hallo Carlos,
teste bitte das Ventil mal frei hängend. Ich vermute du musst es vom Schrank lösen und somit entkoppeln.
Die Geräusche werden auf den Schrank übertragen, dieser wirkt dann als riesen Klangkörper.
Viel Erfolg!

VG Lars!

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Montag, 21. März 2016, 18:52

Hi Carlos,
ja du weißt zum einen wann deine Flasche leer wird und du kannst eben auch deinen Arbeitsdruck einstellen.
Liebe Grüße Thorsten


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Montag, 21. März 2016, 20:24

Hallo Thorsten (peetzi),
jetzt wird es spannend - hier weiß ich nämlich echt nicht weiter. Was bringt mir denn ein Arbeitsdruck? Ich habe nicht wirklich viel Ahnung von Gasen. Für mich war das bisher so - Flasche aufdrehen, Gas kommt raus, gut ist's. Und ab dem Punkt, ab dem das Gas in den Schlauch geht, ist ja nur ein geringer Gegendruck da, weil von der anderen Seite nichts drückt. Das System ist ins Aquarium ja offen für das Gas. Oder täusche ich mich da? Bitte um Nachhilfe.
Den Druck in der Flasche zu prüfen, das kann ich nachvollziehen. Hier war es für mich pragmatischer (und billiger) die Flasche einfach auffüllen zu lassen, wenn sie leer ist.

@Lars - danke für den Tipp. Geräusche vom Ventil habe ich kaum. Resonanzkörper stimmt. Das Einschalten des Ventils höre ich, aber sehr leise und das stört nicht. Die "Explosion" entsteht durch aufgestauten Gasdruck, wenn dieser dann schlagartig ins Aquarium entweicht. Hatte ich merkwürdigerweise heute morgen nicht mehr.

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Montag, 21. März 2016, 21:01

Servus Carlos,

Was bringt mir denn ein Arbeitsdruck? Ich habe nicht wirklich viel Ahnung von Gasen.


Ich habe auch nicht wirklich Ahnung von Gasen im wissenschaftlichen Sinne ;)
"Bringen" tut Dir der Arbeitsdruck erstmal nichts, es gibt halt den Flaschendruck und den Arbeitsdruck. Du hast eine 2 kg Flasche, die bei Zimmertemperatur um die 60 bar Flaschendruck haben sollte. Durch den Druckminderer wird das heruntergeregelt, so dass Du mit einem eigenen Ventil den Arbeitsdruck recht präzise einstellen kannst. Das kann abhängig davon sein, welche Art der CO2-Zufuhr Du wählst, also z.B. Inline Atomizer oder Diffusor im Becken.
Ich kann mir bei Deinem Problem nur vorstellen, dass da entweder mit dem voreingestellten Arbeitsdruck Deines Druckminderers oder mit dessen Durchlässigkeit etwas nicht stimmt. Möglicherweise wird nach der Nachtabschaltung zu viel Druck vor dem Magnetventil aufgebaut, der dann beim Öffnen schlagartig entweicht.
Ganz ehrlich, ich würde das tauschen und mir was Solides besorgen ;)
Grüße,
Tobias

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Dienstag, 22. März 2016, 19:15

Hi nochmal,
Tobias hat ja schon einiges gesagt. Du hast also ca 60 bar auf der Flasche. Ein Arbeitsdruck sollte grob bei 1 bar liegen, je nach dem welche Art von Einspeisung. Mit einem gängigen Druckminderer regelst du den Druck also von 60 auf 1 bar herunter. Beide kannst du dann auf den Manometern ablesen und überprüfen/ überwachen. Einen gewissen Gegendruck hast du auch, denn es wird ja etwas Druck an der Membran/Keramik(Diffusor), was verwendest du eigentlich?, aufgebaut. Außer bei einem Flipper oder ähnlichem!
Wenn ich z.B. den Arbeitsdruck höher als 1,5 bar fahre, drückt es durch den Gegendruck im Diffusor immer die CO2 Schläuche von den Diffusoren.

Also was ich sagen will.... wenn du keinen Druckminderer verwendest ist es logisch das sich über Nacht an der Nachtabschaltung ein hoher Druck aufbaut und dann beim öffnen morgens explosionsartig entweicht. Ich denke das ist auch nicht unbedingt materialschonend.

Hoffe du verstehst was ich meine...
Liebe Grüße Thorsten


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Mittwoch, 23. März 2016, 18:11

Na klar, verstehe ich das. Danke für die ausführliche Erläuterung. Einen Druckminderer habe ich dran, auch ein Nadelventil zur Regelung. Nur kein Manometer. Und dieser Druckaufbau ist ja nicht immer so gewesen. Das System läuft seit über einem Jahr. Die Probleme hatte ich bisher nicht.
Der Test: einfach mal Stecker raus, ne Minute warten, wieder einstecken, führte zu keiner nachvollziehbaren Erscheinung, wie sie morgens auftritt. Es muss also etwas sein, was sich langsam aufbaut. Mal sehen, ob ich irgendwoher Austauschteile bekomme, um nach dem Ausschlussprinzip tauschen zu können.

Erst mal Danke für Euer Mitdenken und Eure Tipps. - Carlos

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Freitag, 21. Oktober 2016, 19:08

Hallo Carlos!

Ist dein Problem mittlerweile gelöst?
Wenn nicht, solltest du die Schlauchlänge zwischen Druckminderer und Magnetventil deutlich verkürzen. Am besten direkt, bzw. nur mit 1 - 3cm Schlauchlänge dazwischen, und der morgendliche Schreck sollte vorbei sein.

Erklärung:
Zwischen DM und geschlossenem MV baut sich langsam ein Druck auf. Dieser Arbeitsdruck liegt etwas höher als bei geöffnetem MV.
Langer Schlauch vor dem MV gleich großes komprimiertes Gasvolumen.
Dieses wird dann beim öffnen des MV schlagartig ins Becken befördert.
Ist das Gasvolumen kleiner (bei ganz kurzem Schlauch), wird weniger Gas schlagartig befördert und ist dementsprechend geräuschärmer.

Servus
Erwin