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  • »TilmanBaumann« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 24. November 2016, 21:54

Die Große Frage. Welche Garnelen für neues Becken

Ich fahre gerade ein kleines einfaches low tech Iwagumi ein. (Keine Heizung)

(Vor ein paar Wochen)

Die Überlegung ist jetzt, welche Garnelen?
Ich fahre es mit Leitungswasser ein. Aber das ist vermutlich keine echte Option mit Wasserhärten am Ende der Skala des Messstäbchen. (15+)

Optionen gibt es tausende. Ich habe bislang nur recht langweilige Neocaridina gehalten. Leider sind davon die meisten mittlerweile Grau. Diese Vermischung möchte ich jetzt vermeiden.

Ich habe etwas mehr Erfahung, schwierigere Sorten dürfen es jetzt ruhig sein.
Ich schätze im Scape wird extrem geringe Karbonathärte tendenziell ein Problem. Das Wasser wird vermutlich ruckzuck sauer wenn man CO2 rein pumpt. Ganz so schwer würde ich es mir nicht so gerne machen. Also eher keine zuper anspruchsvollen Bienengarnelen. (Stimmt meine Theorie?)

Ich finde Nashorngarnelen eigentlich total cool weil die in der ganzen Wassersäule aktiv sind. Aber stimmt es das die sich in Süßwasser nicht vermehren?
Als Iwagumi und mit nur 30x30x25 ist das Becken ziemlich klein und hat wenig Versteckmöglichkeiten. Das sollte zu den Tieren halbwegs passen.

Neigen eigentlich alle Familien zur Regression zur Wildform wenn man Zuchtformen mischt? Ich hätte es eigentlich schon gerne etwas bunt.

Wenn ich nach Garnelen shoppe bin ich eher überwältigt. Gebt mir doch einfach mal Inspirationen was Euch gefällt und was zum Becken passt?

Tiegergarnelen finde ich ganz hübsch, z.B. die Goldgelben. Mit meinen Wasserwerten von 15-20⁰GH und 6-10⁰KH liege ich bei denen sogar halbwegs im grünen Bereich.
Wie Gesagt Nashörner.

Garnelen Toms Swinger Clubs finde ich eigentlich eine ganz nette Idee. Aber es ist eigentlich immer eine Sorte dabei die KH von 0 will. :(


PS: Bonusfrage. Welche Schnecken? Ich liebe meine mini-Geweihschnecken. Aber ich glaube die leiden unter der geringen Wasserhärte.
Meine Posthornschnecken im Hauptbecken sind hübsch. Aber eine absolute Plage!

PPS: Osmosewasser ist vorhanden. Komplizierte Wasserwerte sind prinzipiell kein Problem.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TilmanBaumann« (24. November 2016, 22:02)


Fischmann

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2

Freitag, 25. November 2016, 17:13

Hey Tilman,
Wieso setzt du bei >15°GH und 6-10KH kein Osmosewasser ein, sondern lässt es so wie es aus der Leitung kommt ?
Dir stehen damit alle Türen offen & wenn du sowieso Erfahrung hast sollte es ja kein Problem darstellen. :)



Guck mal bei den vielen Onlineshops nach Garnelen die dir gefallen. (da siehst du teilweise auch die empfohlenen Wasserwerte)..
zB.: Garnelio, Gümmer, Tom, und und und
viele Grüße

Felix :)

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3

Freitag, 25. November 2016, 23:27

Ich hatte irgendwie gehofft das ich mir das Wasserpanschen mal sparen kann.
Aber das das das nichts wird war schon ziemlich klar. Zum Einfahren war es mir halt erst mal wurscht.
Sobald Garnelen rein kommen wird das angepasst. Und zwar halt genau auf die Werte die die Garnelen wünschen.
Also vergiss die Wasserwerte. Das wird schon. ?

Im Grunde genommen ist zur Wasserhärte nur die Frage nach CO2 bei geringem bis keinem KH die mich umtreibt.
Wenn ich da die üblichen 20-30mg rein blase wird das doch sofort Sauer.
Lässt sich das überhaupt vereinen?
Ist vermutlich entweder oder.

Fischmann

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4

Samstag, 26. November 2016, 10:40

Ich hasse auch das ständige Wasserwerte anpassen und
halte nur noch Red Fire.. Die sind so dankbar trotz normalem Leitungswasser.
Ich find sie trotzdem sehr schick wenn ich ehrlich bin.

Black und Red Bees hab ich ebenfalls sehr gern gehalten, aber da fängt es ja schon mit dem Wassergepansche an :D
Mir kommt immer noch zu Gute, dass im Keller ne Wasserenthärtung fürs gesamte Haus eingebaut ist.


Hast du Fische ? Hört sich hart an, aber dann gib doch deinen Fischen
deinen Stamm Garnelen und besorg dir neue.


Neocaridina kannst du problemlos in deinem Wasser halten & es gibt so viele
schöne Musterrungen und Farben :thumbsup:



viele Grüße

Felix :)

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5

Samstag, 26. November 2016, 15:54

Ich wollte halt mal was anderes als Neocardina probieren.
Sonst könnte ich auch einfach ein paar schöne aus dem Hauptbecken rein werfen und gut ist.

Da ich denke das meine co2-Bedenken am Ende berechtigt sind, werde ich wohl einen KH von etwa 6 Grad anpeilen.
(komisch das dazu noch keiner was gesagt hat)

Fischmann

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Samstag, 26. November 2016, 16:25

Mich würde freuen, wenn du dich mal den Fächergarnelen stellst.
Aufgrund der besonderen Fütterung hab ich mich noch nicht rangetraut.
Oder willst du bei Zwerggarnelen bleiben ?

Wie viel CO2 willst du denn reinpumpen, dass es zu sauer wird ? :D
Bei 20-30mg ist es nicht schlimm. Wird sich irgendwo zwischen 6,7 und 7,1 festlegen.
Damit bist du gut dabei denke ich.



viele Grüße

Felix :)

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7

Samstag, 26. November 2016, 19:26

Hallo Tilman!
Ich kann dir die goldenen Tigergarnelen empfehlen! Mein Wasser ist zwar mit GH bei 12 nicht ganz so hart wie bei dir, aber die Garnelen fühlen sich wohl ^^ die kamen sogar aus osmosewasser und ich hatte keine Probleme beim Umstellen. Auch sind sie sehr aktiv und setzen sich auch gut gegen andere Bewohner durch, machen ihren Namen also alle Ehre :D sind aber friedlich ;) Halte sie zusammen mit meinen Redfire, die sich leider dezimiert hatten nach einem Wochenendurlaub im Sommer.... die rotem haben allerdings in Gegenwart der Tiger ihre Vermehrung eingestellt. Die Tiger haben aber immer wieder Nachwuchs, aber in geringerer Zahl an Jungen. Ich find die Goldenen Tiger so anspruchslos wie die Redfire :)
Liebe Grüße!
Sofie

:monster:

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Samstag, 26. November 2016, 20:11

Die Tiger faszinieren mich auch. Wird wohl was in die Richtung.

Fischmann, das ist was ich meine.
http://www.shrimpnow.com/mygallery/files/1/9/1/picture_1.png
Sieht machbar aus. Aber ich müsste schon eher an den sauren Rand des Spektrums. Und vorsichtig sein.

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9

Samstag, 3. Dezember 2016, 22:51

Die Nashorngarnelen finde ich fantastisch. Schwimmen ganz unaufgeregt durchs Becken. Sind aber ab und an springfreudig: mein Becken ist offen und ich hab schon 2 eingebüßt. Ich halte sie in normalem Leitungswasser. Und ja, die Larven brauchen Brackwasser (wenn es denn mal zu einer Zeugung kommt - bei meinen war noch keine schwanger).

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 17:29

Kurzes Update.

Ich habe diverse Bees und Tangerine Tigers rein getan.
Die Bees sind Großteils Feldwaldundwiesen Varianten, und eine hand voll verschiedener Zuchtsorten für interessante Gene.
Keine die KH von 0 erwarten, um mir das CO2 einfacher zu machen. Aber ich werde sehr weiches Wasser bereiten. Und mich was den KH angeht heran tasten.
Wenn es gut geht dürfen schwierigere Sorten mit dazu.

MaxT

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 20:16

Servus,

zur Zeit geht es ja im Forum doch sehr viel um Garnelen;)

Ich kann nur davon abraten, mehrere verschiedene Garnelearten in einem Becken zu halten. Durch die Bakterienunverträglichkeit unter den Tierchen wird hier über kurz oder lang ein Stamm übrig bleiben und die restlichen verschwinden.

Grüße Max

Chris770

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Freitag, 9. Dezember 2016, 07:23

Hallo @MaxT,

Durch die Bakterienunverträglichkeit unter den Tierchen

gilt das auch wenn ich Neocaridinia unterschiedlicher Typen in einem Becken halte? Das würde das ausscheiden von Zeit zu Zeit erklären...

LG Chris
Gruß Chris

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Samstag, 10. Dezember 2016, 00:41

Hast du zu dem Thema irgendwelche Links oder Hintergründe? Hatte ich so noch nie was von gehört.

PS: Ok, im Internet findet man Hinweise darauf. Nicht unbedingt was verschiedene Arten angeht. Aber was das zusammenführen von verschiedenen Stämmen angeht.

In der Tat sind mir aus einer Charge alle Tiere innerhalb von einem Tag gestorben (Ich kann die Sorten kaum auseinander halten, würde aber passen wenn es die zwei Taiwan Bees waren). Hat mich zwar sehr geärgert, aber ich habe mir dabei einfach mal selbst die Schuld gegeben. Ich habe sie zwar sorgfältig an das neue Wasser gewöhnt. Aber vielleicht hat ja doch was nicht gepasst.
Garnelen sind fragile Tiere und der Transport sicher nicht einfach. Wenn was schief geht dann wohl in den ersten Tagen. Da ich sonst kein Problem feststellen konnte habe ich einfach mal gewartet, und siehe da es gab keine weiteren Verluste.

Bakterien wären da jetzt eine naheliegende Erklärung.


PPS: Kann das anpassen an neue Wasserwerte überhaupt so wichtig sein? Nach einem kräftigen Regen ändert sich die Wasserhärte in der Natur doch sicher auch schlagartig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TilmanBaumann« (10. Dezember 2016, 01:07)


MaxT

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Sonntag, 11. Dezember 2016, 21:10

Servus,

@Chris770

Zum Beispiel eine Red Fire und eine Yellow Fire im selben Becken...dort wird über kurz oder lang sich der farbschlag zur Naturform verändern;) also Richtung braun gehen...deshalb selektiert man ja in einem Zuchtbecken zum Beispiel immer die schönsten raus und nimmt die farbloseren raus, damit man seinen Stamm ständig nach vorne bringt. Inzucht gibt es wohl bei den Tierchen nicht, jedenfalls so mein Stand...

@ Tilmann

Mittlerweile hast ja dazu wohl selbst einiges gefunden. So ganz sicher ist man sich da nicht, aber wie du schreibst scheint es an den Stämmen zu legen und so wirklich eine Lösung hat man nicht gefunden...Da hat natürlicher jeder Züchter seine eigenen Erfahrungen. Wenn man aber mal einen schönen Hochzuchtstamm zusammen hat, dann würd ich persönlich nichts mehr anbrennen lassen. Ich selbst hab mir nach vielen Zuchtversuchen mit anderen Arten aus einem fast farblosen yellow fire Stamm mittlerweile knallgelbe Garnelen gezogen:) Hat aber auch ewig gedauert, war aber der Erfahrung nach ziemlich beeindruckend was so geht.

Grüße Max