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  • »baeripat« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 29. August 2017, 20:20

Wie soll ich bei der Planung vorgehen?

Hallo zusammen

Ich habe mich definitiv entschlossen es mit einem Aquascape Aquarium zu versuchen. Lange habe ich diese schönen Becken bestaunt, aber nicht an solch eine Herausforderung rangetraut. Nun habe ich mich durchgerungen und habe ein 60x45x45cm mit passendem Untermöbel bestellt. Es sollte voraussichtlich Mitte September eintreffen.

Diese Zeit nutze ich nun um mich weiter über das Thema "Aquascaping" schlau zu machen. Und vor allem auch Layouts für mein künftiges Becken mir zu überlegen..

Ich habe mir das Buch von Oliver Knott "Aquascaping" zuerst geholt und etwas mich eingelesen, jedoch hat mich dieses Buch ehrlich gesagt nicht wirklich gross weitergebracht und war etwas enttäuscht vom Inhalt. Es war mir einfach zuwenig Inhalt und diese dargestellten Layouts überzeugten mich persönlich nicht.

Jetzt habe ich mir das Buch von Amano "Naturaquarien" besorgt, ist ein Buch mit wunderschönen Fotos. In diesem Buch lerne einiges über die Philosophie von Amano über seine Naturaquarien.

Ebenfalls schaue ich viel ins Internet und gucke Videos und Bilder an..

Ich muss mich noch etwas gedulden. Was meint Ihr? Habt Ihr mir noch einen Tipp im Internet oder Buchvorschlag?

Oder weitere Ratschläge wie ich die aktuelle Zeit nutzen könnte als Vorbereitung?

Ich weiss, vermutlich gibt es nicht viel mehr als das welches ich schon genannt habe. Oder?

Gruss, Pat

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Mittwoch, 30. August 2017, 09:26

Hi pat,

erstmal Glückwunsch zum neuen Setup. Ich habe ebenfalls ein Becken mit den gleich Maßen. Die Abmessungen sind klasse und geben viel Raum für schöne Layouts.
Du machst es aufjedenfall schon richtig. Hole dir viel Inspirationen aus Bildern und Videos. Und überlege dir in welche Richtung dein Layout gehen soll.

Hier noch ein Tipp : http://showcase.aquatic-gardeners.org

Und in meinen Augen das wichtigste , nimm dir Zeit beim beschaffen des Hardscapes und einrichten des Layouts!
Das nimmt bei mir ,und auch fast allen anderen Aquascapern die meiste Zeit ein. Man sollte immer drauf achten
dass das Hardscape groß genung für das Becken ist. Das wird auch nochmal Geld kosten lohnt sich aber immer.

Wenn dein grober Plan steht kannst du auch schon mal über die Pflanzen nachdenken die du gerne verwenden möchtest.
Wünsche dir viel Spaß und berichte doch bitte gerne weiter.

gruß
dave

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Mittwoch, 30. August 2017, 20:12

Ciao Dave

Danke für den Link. Super Becken aber das ist natürlich ne ganz andere Liga. 8)


Anfangs wollte ich mir ein Becken mit den Massen 60x30x30cm bestellen, habe mich aber nach nochmaliger Überlegung doch umentschieden und nun diese Abmessungen (60x45x45cm) gewählt. Klar, 90x45x45cm wären noch besser gewesen, jedoch hätten diese Abmessungen dann keinen Platz an meinem künftig vorgesehenen Platz. Noch grössere Abmessungen wären zwar noch schöner, aber immerhin hat das künftige Becken nun rund 128l Volumen.

Für mich ist ganz klar, dass ich in Richtung Naturaquarium gehen will. Mit Wurzel und Steinen bestückt soll das Hardscape gestaltet werden.
Ich habe eine relativ klare Vorstellung bereits.

Ich bin jedoch gespannt ob ich es auch so hinkriege bzw. die passenden Wurzel(n) und Steine dafür finde. Ganz ehrlich, dein YouTube Channel inspiriert mich im Moment sehr! Dein Channel ist top, Kompliment! Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Rtg. "Rocky Shore" oder "a dream come true" gehen soll...


Ich bin zwar ein langjähriger Aquarianer, jedoch im Barschenbereich (Tanganjikasee), deswegen fühle ich mich noch relativ unsicher im Aquascaping Bereich. Ich bin gespannt wie sich dieses Projekt für mich weiterentwickelt und sich es nach meinen Vorstellungen gehen wird!?


Ich werde Euch auf jeden Fall gerne auf dem Laufenden halten. Sobald das Becken da ist und ich mit der Gestaltung des Hardscapes loslegen kann, werde ich Euch Schritt für Schritt informieren. Natürlich auch mit der Hoffnung bzw. Ziel, dass Ihr mir etwas unter die Arme greift und mit konstruktiven Ratschlägen und ehrlichen Meinungen mithelft bei der Umsetzung meines grossen Projekts.


Ich freue mich bereits sehr darauf!


Gruss, Pat

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Donnerstag, 31. August 2017, 09:29

Hi Pat,

es ist auch absolut Sinnvoll mit einen Naturaquarium anzufangen. Weil man gerade da mit 1-2 schönen Wurzeln und ein paar Steinen tolle Layouts zaubern kann.
Deshalb lass dir Zeit und suche nach schönen Exemplaren am besten in Shops bei Oleg und Daniel usw.

Danke für das Kompliment! Das freut mich sehr.

Wenn es soweit ist versuche ich dir gerne zu helfen.

gruß
dave

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Donnerstag, 31. August 2017, 11:55

Hi Pat,

Zeit lassen beim Hardscape kann ich dringends empfehlen. Und selbst etwas mehr Material an Hardscape zu kaufen als man plant zu nutzen damit deine Auswahl größer ist wen die Planung doch nicht aufgeht oder gefällt.

Zeit nutzen kannst du ja wie erwähnt schon bei den Pflanzenauswahl.
Wenn du schon einen Plan hast evtl. bestimmte Pflanzen zu nutzen kannst du dich ja mit dem Thema Licht Beschäftigen wieviel Lumen/l bzw. Watt/l für die benötigst.
Danach mit der Co² Zufuhr -> Diffusor / Inline / Reaktor / Topper.
Dem Filter bzw. Ein/Ausläufe
Osmose , Leitungswasser , Regenwasser ...
Düngeplan bzw. Vorgehensweise
usw.

Beschäftigung und Theorie kann man viel Betreiben^^
Wenn du schon dein Equipment hast entschuldige ich mich ich könnte nicht herrauslesen im Beitrag ob du schon was vom Vorgänger hast bzw. Nutzen wirst.

MfG
Singha

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Donnerstag, 31. August 2017, 19:17

Hallo Singha

Danke für deine Rückmeldung.

Ich werde mir auf jeden Fall entsprechend Zeit lassen und mir wirklich mein Hardscape in Ruhe aufbauen.. Es soll ja schlussendlich etwas gutes werden und auch was schönes präsentieren. Das ist mir sehr wichtig!

Kostengünstig ist das Ganze auch nicht, dessen wurde mir zunehmend bewusst! Aber auch hier ist mir wichtig, besser etwas mehr Geld ausgeben dafür später auch wirklich Spass daran haben.

Hier noch ein paar weitere Informationen zu meinem künftigem Equipment bzw. Bestellung (Auszug) welche ich bereits getätigt habe:
- Aquarium 60x45x45, 6mm Weissglas, transparent verklebt
- Unterschrank, ADA Style, Weiss hochglanz, 60x45x80 (L/B/H)
- Twinstar ES600 led Leuchte

- JBL Cristal Profi e901 greenline Aussenfilter
- Glas Filter-Ein-und Auslauf und transparenter Filterschlauch 13mm
- Co2 Druckminderer

- Co2 Nachtabschaltung
- Co2 Dauertest und Testflüssigkeit
- Co2 Diffusor Japan Stil 3000
- Co2 Glasblasenzähler und Rückschlagventil
- Osmoseanlage Titan, 500GPD

Ich habe nun im Internetstudium schon ein paar mal bemerkt dass viele nach dem aufsetzen eines schönes Layouts, es nach einem halben Jahr wieder beenden und mit einem neuen Layout beginnen. Frage, ist dies einfach weil man einen neuen Herausforderung sucht und man bewusst wieder von neuem beginnt? Oder hat es auch damit zu tun dass das Sol bereits langsam zuwenig Nährstoffe abgibt? Wie lange gibt solch ein Soilboden genügend Nährstoffe ab und wie lange kann man ein schönes Naturaquarium ohne Neuansatz halten?

Mir würden Seyru Steine in Kombination mit Moorkienholz sehr gefallen. Nun hab ich jedoch gelesen dass Seyru-Steine Kalkhaltig sind und möglicherweise insbesondere in Kombination mit CO2 (welches das Kalk im Stein noch schneller löst) das Wasser relativ stark aufhärten kann. Kann ich mit Osmosewasser genügend dem entgegenwirken? Oder ist möglicherweise doch ein Problem bei einem 128l Becken?

Gruss, Pat



Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »baeripat« (31. August 2017, 19:50)


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Freitag, 1. September 2017, 10:41

Hi,

also ich bin aufjedenfall auch jemand der sehr seine Layouts nicht so lange stehen lässt. Aber das hat eher den Grund das man wie du schon sagst , man eher neue Herausforderungen sucht bzw man sich einfach als Scaper schnell satt gesehen hat.

Das Thema mit dem Soil ist eher zu vernachlässigen. Klar gibt Soil mit der Zeit nicht mehr so viele Nährstoffe ab wie am Anfang. Aber ich habe im Freundeskreis bzw Becken die ich so wo anderes eingerichtet habe. Gar kein Problem damit. Das klärt man dann mit der Düngung. Soil hält ca 1 1/2 Jahre. Danach muss man etwas stärker düngen. Auch mit Soil muss man düngen.

Du solltest dein Ausgangswasser kennen. Wenn du schon sehr hartest Wasser hast würde ich eher andere Steine nehmen.

gruß
dave

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Freitag, 1. September 2017, 12:27

Hey Pat,

Ich hab Februar 17 mein erstes Aquarium und Aquascaping Layout als Lernbecken aufgesetzt. Und mich juckts wirklich nach dem halben Jahr das ding jetz neu aufzusetzen. Bei mir liegts daran das ich einfach Spaß am Scapen habe und jetz aber meine Erfahrung im neuen Becken umsetzen möchte. Nächstes Jahr wird es sicherlich neu aufgesetzt weil ich mit der Planungsphase gerade beginne vom neuen Layout.

Soviel ich weiß hält Soil um die 2 Jahre teilweise habe ich Erfahrungen gelesen das es dann nach der Zeit sich auch langsam zersetzt.
Die Nährstoffe sind meist schon vorher ausgelutscht jedoch können Düngekapseln helfen.
Aber bis dahin würd ich glaub eher wieder das becken neu aufsetzen. xD
Dave hat tonnen mehr an Erfahrung als ich und ich würd seiner aussagen Vertrauen besonderst die tollen Becken die er zaubert.

Du hast doch eine Osmoseanlage dann würde ich auch Seiryu nutzen. Ich denk die aufhärtung kann man dann getrost vernachlässigen du hast ja dann weiches Ausgangswasser.

MfG
Singha

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Freitag, 1. September 2017, 17:18

Hallo Dave,
Hallo Singha

Ich bin zwar erst am Anfang meiner Aquscaping Karierre, jedoch kann ich mir immer besser vorstellen, dass es ein besonderer Kick ist seine gesammelten Erfahrungen jeweils in einem neuen Becken umzusetzen. Es gibt ja auch soviel Möglichkeiten an schönen Layouts! Und, da man leider nicht ohne weiteres zig Becken unterhalten kann (und will), beginnt man halt wieder beim "Alten von neuem..".

Bzgl. der Seyru Steine mache ich mir schon meine Gedanken. Diese gefallen mir doch sehr, jedoch möchte ich mich mir natürlich auch keine unnötigen Probleme bzgl. GH und so einhandeln. Es gäbe ja ansonsten auch noch genügend andere Alternativen an verschiedenen Steinen. Aber noch was grundsätzlich zu meiner Überlegensweise.. Ist es denn nicht so, dass wenn man mit Osmosewasser arbeitet eigentlich nicht wirklich mit der GH Probleme geben sollte? Dies weil man anschliessend sein Wasser auf die gewünschten Werte aufsalzt? Und da ich Zuhause eine Entkalkungsanlage (welche nach dem Ionenaustauschprinzip arbeitet) besitze, ging ich sowieso davon aus, dass ich zu 100% mit Osmosewasser arbeiten muss und dies anschliessend mit Mineralsalzen entsprechend auf meine gewünschten Werte aufsalze. Liege ich da möglicherweise falsch? Also ich meine einerseits das mit dem 100% Osmosewasser und anschliessend aufsalzen und das Andere mit Osmosewasser und Seyru Steinen?

Dann noch eine Frage zu meiner Beleuchtung.
Was meint Ihr dazu?
Hat sie genügend Power um möglicherweise auch etwas anspruchsvollere Pflanzen zu beleuchten?
Ich denke da vor allem an die 45cm Höhe welches das Becken hat..

Gruss, Pat



Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »baeripat« (1. September 2017, 21:19)


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Freitag, 1. September 2017, 17:59

Hi Pat,

Bezüglich zur deiner Frage zur Osmosewassers habe ich keine richtige Antwort parat.

Ich habe jedoch einen Tipp wenn du auf Seiryu Steine stehst dir jedoch wegen der Aufhärtung sorgen machst schau dir mal die
"New Zealand Stone" an.
Ich empfinde die Oberflächenstruktur ähnlich haben jedoch keine nennbare Aufhärtung auf Wasser.

Ich wollte damals auch nen Layout mit Seiryu Steinen haben jedoch wollte ich mit Leitungswasser Arbeiten und meine GH war schon 12.
Der Preis hielt mich jedoch davon ab ^^ Wenn dir das nicht im Weg steht hast du einen guten Kompromiss.

MfG
Singha

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Dienstag, 12. September 2017, 15:50

Hallo

Was meint Ihr?

Macht es schon Sinn, dass ich zu Beginn meiner Aquascaper Karriere mein Becken mit nicht all zu heiklen Pflanzen gestalte, oder?

Ich würde tendenziell Pflanzen mit Schwierigkeitsfaktor "easy" (ca. 80%) und "medium" (20%) wählen.

Oder überschätze ich das Ganze und darf mir ruhig mehr zutrauen?

LG, Patrick

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